Ticketvorverkauf für „Noten und Neuronen“ gestartet
Vor dem Konzertauftritt ging es für die Bläck Fööss bereits in den Hirnscanner
Bonn, 19. Mai 2026 – Der Ticketvorverkauf für das erste Konzert der neuen Veranstaltungsreihe „Noten und Neuronen“ ist gestartet. Zum Auftakt des außergewöhnlichen Wissenschafts- und Musikprojekts stehen am 10. Juli 2026 die Bläck Fööss gemeinsam mit dem Kammerorchester des Gürzenich-Orchesters Köln und dem UKB-Chor sowie dem UKB-Projektorchester, das unter anderem aus verschiedenen Ensembles der Universität Bonn zusammengestellt wurde, in der Kölner Philharmonie auf der Bühne. In der vergangenen Woche waren die Bläck Fööss auf dem Campus des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und ließen sich mit einem Hochleistungs-MRT in ihre Gehirne gucken.
Im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) wurden Sänger Pit Hupperten, Christoph Granderath und Alex Vesper mit einem besonders leistungsfähigen Hochfeld-MRT untersucht. Das hochauflösende System ermöglicht detaillierte Einblicke in Struktur und Aktivität des Gehirns. Ziel der Untersuchungen ist es, besser zu verstehen, wie Musik das Gehirn beeinflusst – insbesondere bei Musikern mit jahrzehntelanger künstlerischer Erfahrung.
„Musik kann Menschen unmittelbar emotional erreichen und gleichzeitig komplexe Prozesse im Gehirn aktivieren. Genau diese Verbindung aus Kunst, Emotion und Neurowissenschaft möchten wir mit ,Noten und Neuronen‘ sichtbar machen“, sagt Dr. Theodor Rüber, Neurologe am Universitätsklinikum Bonn (UKB) und Initiator des Projekts.
Die MRT-Aufnahmen sollen neue Erkenntnisse darüber liefern, wie musikalische Erfahrung das Gehirn prägt und welche neuronalen Netzwerke bei professionellen Musikern besonders aktiv sind. Die wissenschaftlichen Ergebnisse fließen anschließend direkt in das Bühnenkonzept der Konzertreihe ein.
„Noten und Neuronen“ verbindet große Live-Konzerte mit spannenden Einblicken in die moderne Hirnforschung. Das Publikum erlebt dabei nicht nur Orchestermusik, Chor und moderne Arrangements, sondern auch wissenschaftliche Aha-Momente – von Hirnscans von Musikerinnen und Musikern bis hin zu innovativen Technologien der Medizin der Zukunft.
„Wir möchten Wissenschaft aus dem Labor auf die Bühne bringen – verständlich, emotional und für ein breites Publikum erlebbar“, so Dr. Rüber.
Die Veranstaltungsreihe umfasst insgesamt sechs Konzerte in Bonn, Köln, Berlin, Dortmund und München.
Getragen wird „Noten und Neuronen“ von Forschenden des Universitätsklinikums Bonn, der Universität Bonn, des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen sowie des Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik.
Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des „Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft“.
Weitere Informationen zum Projekt und Tickets für das Konzert am 10. Juli gibt es hier: https://notenundneuronen.de/
Bildmaterial:
Bildunterschrift: Ein Blick ins Gehirn der Bläck Fööss: Die farbcodierten Aufnahmen entstanden bei Untersuchungen im Hochfeld-MRT im Rahmen des Projekts „Noten und Neuronen“.
Bildnachweis: Universitätsklinikum Bonn (UKB)
Bildunterschrift: Pit Hupperten, Christoph Granderath und Alex Vesper vor dem MRT im DZNE.
Pressekontakt:
Jana Schäfer
Stellvertretende Pressesprecherin am Universitätsklinikum Bonn (UKB)
Stabsstelle Public Relations and Corporate Communication
Telefon: (+49) 228 287-19891
E-Mail: jana.schaefer2@ukbonn.de
Zum Universitätsklinikum Bonn: Als eines der leistungsstärksten Universitätsklinika Deutschlands verbindet das UKB Höchstleistungen in Medizin und Forschung mit exzellenter Lehre. Jährlich werden am UKB über eine halbe Million Patienten ambulant und stationär versorgt. Hier studieren rund 3.500 Menschen Medizin und Zahnmedizin, zudem werden jährlich über 600 Personen in Gesundheitsberufen ausgebildet. Mit rund 9.900 Beschäftigten ist das UKB der drittgrößte Arbeitgeber in der Region Bonn/Rhein-Sieg. In der Focus-Klinikliste belegt das UKB Platz 1 unter den Universitätsklinika in NRW und weist unter den Universitätsklinika bundesweit den zweithöchsten Case-Mix-Index (Fallschweregrad) auf. 2024 konnte das UKB knapp 100 Mio. € an Drittmitteln für Forschung, Entwicklung und Lehre einwerben. Das F.A.Z.-Institut zeichnete das UKB im vierten Jahr in Folge als „Deutschlands Ausbildungs-Champion“ und „Deutschlands begehrtesten Arbeitgeber“ aus. Aktuelle Zahlen finden Sie im Geschäftsbericht unter: geschaeftsbericht.ukbonn.de.








