Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am UKB künftig mit Doppelspitze
Prof. Hemmen Sabir wird Co-Direktor
Bonn, 8. Juli 2026 – Die Klinik für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin am UKB stellt ihre Leitung neu auf: Künftig führen Prof. Andreas Müller als Direktor und Prof. Hemmen Sabir als Co-Direktor die Klinik gemeinsam. Mit der Einführung einer dualen Führung reagiert das UKB auf das kontinuierliche Wachstum der Klinik in Patientenversorgung, Forschung und Lehre und schafft die Voraussetzungen für ihre weitere strategische Entwicklung.
In den vergangenen Jahren hat sich die Klinik zu einem national und international anerkannten Zentrum für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen sowie kritisch kranken Kindern entwickelt. Zu ihren besonderen Schwerpunkten zählen die Behandlung angeborener Fehlbildungen, die pädiatrische Intensivmedizin, das Kinder-ECMO-Programm sowie innovative Ansätze in der neonatalen Neurologie.
Die neue Leitungsstruktur verbindet klinische Exzellenz mit wissenschaftlicher Innovation. Während Prof. Andreas Müller weiterhin die Verantwortung für Patientenversorgung, medizinische Qualität und die klinische Ausrichtung trägt, übernimmt Prof. Hemmen Sabir als Co-Direktor die strategische Weiterentwicklung von Forschung und Lehre. Darüber hinaus wird er den Ausbau translationaler Forschungsprogramme, klinischer Studien sowie nationaler und internationaler Kooperationen vorantreiben.
„Mit der Erweiterung der Klinikleitung schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere erfolgreichen klinischen und wissenschaftlichen Schwerpunkte langfristig auszubauen und neue Zukunftsfelder zu erschließen“, sagt Prof. Andreas Müller.
Ein besonderer Fokus von Prof. Hemmen Sabir liegt auf der Weiterentwicklung der neonatalen Neurologie. Geplant sind unter anderem innovative Neuromonitoring-Verfahren sowie eine Intensivierung klinischer Studien, um die Langzeitprognose von Hochrisiko-Neugeborenen weiter zu verbessern und neue diagnostische sowie therapeutische Ansätze schneller in die klinische Versorgung zu überführen.
„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe als Co-Direktor und danke für das entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam mit dem gesamten Team möchten wir die translationale Forschung weiter stärken, innovative diagnostische und therapeutische Konzepte entwickeln und so die Versorgung von Früh- und Neugeborenen sowie kritisch kranken Kindern nachhaltig verbessern“, sagt Prof. Hemmen Sabir.
Mit der Einführung der Co-Leitung stärkt das UKB die enge Verzahnung von Spitzenmedizin und Forschung und baut seine Position als eines der führenden Zentren für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin in Deutschland konsequent weiter aus.






